Miteinander

Wir sind eine Dienstgemeinschaft, die den christlichen Glauben im Alltag gestalten möchten. Wir sind überzeugt, dass jeder Mensch eine wertvolle und von Gott geliebte Person ist. Wir möchte weitergeben, was wir selbst erleben: gemeinsam können wir vielfältige Aufgaben angehen, Lösungen erarbeiten und gemeinsame Schritte nach vorne gehen. Wir glauben, dass jeder Mensch das Recht auf ein sicheres und gutes Leben hat.

Unsere Überzeugung ist, dass menschliche Grundbedürfnisse für alle Menschen erfüllbar sein sollten.
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Schwierigkeiten und Probleme sich lösen lassen, wenn man zusammen daran arbeitet.
Wir arbeiten mit vielen anderen Fachleuten zusammen und vermitteln untereinander jeden an die Stelle, von der wir glauben, dass sie weiterhelfen kann.
Wir sind sehr dankbar für alle Köpfe und Hände, die jeden Tag mit uns anpacken.

Wir schätzen den Austausch untereinander, von welchem wir gemeinsam lernen können. Ohne gemeinsames Miteinander wäre unsere Arbeit nicht möglich, daher freuen wir uns über alle Einrichtungen, Institutionen, Stiftungen und Einzelpersonen, die mit uns gemeinsam daran arbeiten, das Leben positiv zu gestalten.

 

 

 
GESCHÄFTSFÜHRUNG
   JUTTA Arndt

Es macht mir große Freude, im Wichernhaus meinen Beitrag zu leisten, so dass diese seit 40 Jahren bestehende Organisation wirksam arbeiten kann. Durch meine langjährige Erfahrung als Führungskraft in sozial-diakonischen Organisationen und in vielfältigen Themenstellungen konnte ich mich als Sozialarbeiterin und Diakonin auf diese Arbeit gut vorbereiten. Der erste Auftrag für mich war, einen lang geplanten Schritt umzusetzen und im September 2024 die organisatorische Eigenständigkeit zu realisieren. Gewachsen sind wir in der Pforzheimer Stadtmission e.V., die nun unser Gesellschafter wurde und uns als Aufsichtsgremium in der selbstständigen Wichernhaus gGmbH begleitet.


In unserem Arbeitsfeld, das ständig mit Krisen und schweren Schicksalen zu tun hat, ist es eine besondere Herausforderung für Klientinnen und Klienten und für das Team immer wieder persönliche Kraftquellen und Unterstützungsmöglichkeiten zu finden und nutzbar zu machen.


Sehr wichtig für uns als Team ist, dass wir im Miteinander mit den Menschen die vielen Herausforderungen des Alltags und der Weiterentwicklung angehen. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam noch mehr im Netzwerk in der Stadt und im Landkreis wirksam zum Wohl der Gesellschaft beitragen.


Eigentlich wünsche ich dem Wichernhaus und damit den Menschen, die sich mit Beratungs- und Unterstützungsbedarf an uns wenden, dass es uns bald gar nicht mehr geben muss, weil Wohnungslosigkeit gesellschaftlich überwunden werden kann. Dieser Wunsch ist unrealistisch in Anbetracht unserer gesellschaftlichen Situation und des Wohnungsmarktes. Ich hoffe daher, dass wir neue und passende Wege mit unseren Klienten und Klientinnen finden und gehen können und erleben, dass Besseres entsteht, wenn wir ein buntes und tragendes Netz spannen.

 
STADTMISSION

Die Pforzheimer Stadtmission (PSM) ist seit über 130 Jahren als Kirche in Pforzheim aktiv. Als freies Werk in der Badischen Landeskirche wollen wir eine Gemeinde sein, die lebendig und zeitgemäß den Glauben an Jesus Christus lebt und weitergibt. Dazu treffen sich jeden Sonntag über 700 Menschen aus allen Generationen zu den Gottesdiensten. Unter der Woche gibt es Treffen und Angebote für jedes Alter. Egal ob Musik, Sport, Gebet oder Gemeinschaft im Mittelpunkt steht, jeder ist herzlich willkommen. Unser Herz schlägt für unsere Stadt und die Menschen, die dort wohnen.

Wir sind überzeugt, dass Gottes Liebe die beste und veränderndste Erfahrung der Welt ist. Deshalb wollen wir diese Liebe auf verschiedene Arten zu den Menschen Pforzheims bringen. In Wort und Tat. Neben den kirchlichen Angeboten und der EC-Jugendarbeit gehört daher auch das „Familienzentrum Nord“ zur PSM. Als Alleingesellschafterin der PSM Wichernhaus gGmbH ist die PSM Trägerin der Arbeit für Wohnungslose in Pforzheim und im Enzkreis.

Dieser besondere Blick für Menschen die vor Herausforderungen stehen oder Krisen erleben, war schon immer Teil der Stadtmission. Auch ihre Anfänge sind mit der sozial-diakonischen Arbeit eng verknüpft. Um die Jahrhundertwende war es die Situation der vielen jungen Auszubildenden in der Industrie. Ihr Elend aktivierte Christen in Pforzheim mit Worten und Taten zu helfen. Bis heute lässt die diakonische Arbeit Menschen erleben, dass sie von Gott und Menschen gesehen werden, dass es Hilfe und Veränderung gibt und Gottes Liebe bis heute erfahrbar ist.

Die PSM ist dabei als gemeinnütziger Verein organisiert, arbeitet spendenfinanziert und mit über 250 ehrenamtlichen Mitarbeitenden.

Mehr Informationen zur PSM gibt es unter www.pforzheimer-stadtmission.de